Eco & Fair

Nachhaltigkeit

WAS MACHT EIN PRODUKT NACHHALTIG? 

Es gehört inzwischen zum „Guten Ton“ sein Handeln und seine Produkte unter den Gesichtspunkten der Nachhaltigkeit zu vermarkten. Doch was bedeutet Nachhaltigkeit im Kontext eines Pullovers? Nachhaltigkeit sieht ja nicht nur eine Erhaltung der Umwelt vor, sondern stärker noch den Auftrag, mehr zu ihr beizutragen als ihr entnommen wird. 

Das Denken in Kreisläufen (Kreislaufwirtschaft) ist ein nachhaltiges und zukunftsfähiges Handlungskonzept, das auf unsere Umwelt rücksicht nimmt ohne zu verzichten  Die Nachhaltiggeitsstrategie von Mono kombiniert unterschiedliche Aspekte: Ausschliessliche Verwendung von natürlichen, nachwachsenden Rohstoffen – Vermeidung von Überproduktion durch Herstellung auf Bestellung – Langes Produkt-Leben durch Verarbeitungsqualität und Materialeigenschaften – Kein Abfall durch Nahtlosstrick – ortsnahe und soziale Produktion im Zentrum von Europa – Wieder- und Weiterverwertbarkeit der Produkte. Mono wägt ab und versucht, jedes seiner Produkte im Sinne dieses Ansatzes zu optimieren. 

MONO LEXIKON: Nachhaltigkeit

Material

Wir lieben alles was nachwächst

MONO entwirft und produziert Kleidung aus natürlichen, nachwachsenden Rohstoffen. Alle Rohstoffe die nachwachsen, haben einen positiven Einfluss auf unser Klima und schonen die weltweiten Ressourcen. Sie sind Teil unseres natürlichen Kreislaufes. Ihre Herstellung särkt den ländlichen Raum und die regionale Wertschöpfung. Synthetikfasern werden aus Erdöl hergestellt. Ihre Produktion benötigt wesentlich mehr Energie als die natürlicher Rohstoffe. 

MONO schätzt besonders die Eigenschaften von Merinowolle. Sie ist unvergleichlich weich und weist wie die meisten Naturfasern eine höhere Atmungsfähigkeit und ein besseres Tragegefühl als synthetische Fasern auf. Wolle ist eine natürliche Hightechfaser: Sie reguliert Temperatur und Feutchigkeit und kompensiert Gerüche. Kleidungsstücke aus Wolle kommen länger ohne Wäsche aus, was einen positiven Einfluss auf den Produktlebenszyklus und ihre Ökobilanz hat. 

MONO verwendet ausschliesslich zertifizierte Merinowolle aus – wenn immer möglich – biologischer Tierhaltung. Dadurch unterstützen wir unsere Garnhersteller bei der Durchsetzung strenger Standards für die Herstellung und Weiterverarbeitung der Rohstoffe. Merino-Wolle höchster Qualität stammt aus Neuseeland, Australien und zunehmend auch wieder aus Europa. Sie wird auf dem globalen Rohstoffmarkt gekauft und in Norditalien zu Garn verarbeitet. Bei der Herstellung der Garne wird die Wolle mechanisch so bearbeitet, dass sie weniger zu Pilling neigt und sie als fertiges Kleidungsstück maschinell gewaschen werden kann. Die von MONO verstrickten Garne entsprechen – solange nicht anders vermerkt – dem Responsible Wool Standard (RWS) und sind OEKOTEX Standart 100 zertifiziert.

Mehr zum Thema

Produktion

Maschengebilde, nahtlos, 3-D

Stricken als Handwerk ist eine jahrtausende alte Kulturtechnik. Sie beschreibt das Herstellen textiler Maschengebilde aus Garn durch Fadenumschlingung. Beim Handstricken wird mit einem Faden und 2 bis 5 Nadeln gearbeitet. 1863 wurde die erste, handbetriebene Flachstrickmaschine erfunden. Und da Maschinen schon damals schneller und kostengünstiger strickten, wurde dieser Ansatz bis heute weiter verfolgt.

Als MONO die Bühne betritt, wird bereits nicht mehr flach sondern dreidimensional (seamless 3-D Strick) gestrickt. Was technisch schnöde klingt, hat einen nicht unwesendlichen Effekt: Das Kleidungsstück ist jetzt aus einem Faden und nahtlos aus einem Stück (mono) hergestellt. MONO interessiert das sehr. Produziert diese Technik doch so gut wie keinen Abfall = Grandios–1. Sandrine Voegelin, Gründerin des Stricklabels erfolg und Chefdesignerin von MONO kennt alle Rafinessen dieser Technik = Grandios–2!

Kein Abfall bei der Herstellung gepaart mit „auf Bestellung gestrickt“, das verspricht nichts Unnötiges und doppelt viel Vermeidung. Soviel zur Frage, was ein Produkt nachhaltig macht.

Pre-
Order

Pre-Order Modell

ZUKUNFTSTAUGLICH SHOPPEN

Wer heute sein Geld mit Kleidung erwirtschaftet, sei es als Hersteller, Zulieferer, als Händler oder Verkäufer – der trägt  faktisch zu einem der weltweiten Umweltproble bei. Nebst den ökologischen Defiziten kämpft die Branche mit einer der vielleicht komplexesten Aufgabe der Zeit: Unfassbar grosse Kleidermengen. Volle Lager. Falsche Grössen. Unerwünschte Farben. Unverkaufte Ware, aufwendig und schäbig entsorgt.

Die Antwort darauf klingt erstaunlich einfach: Nur noch herstellen was auch gekauft ist – Made-to-Order. Das ist kein leeres Versprechen, sondern eine Handlung mit Konsequenz. Seine Hauptwaffe ist das Vorbestellen:  1. Es verfolgt ein präzises Ziel: keine Überproduktion, wenig Abfall, Einsparungen bei den Ressourcen. 2. Es propagiert nicht nur mehr Haltung, sondern bietet gleich eine unkomplizierte Lösung an. 3. Es lässt Vielfalt, Individualität und Mode zu und nicht bloss kundensichere Basics.

Kurz: Kein Businessmodell, keine Herstellungs-Methode ersetzt nichts kaufen. Aber mit „auf Bestellung hergestellt“ erhaltet ihr ein griffiges Werkzeug an die Hand, zukunftstauglich zu shoppen.

Pre-Order

so geht’s

Das ökonomische Herzstück dieses Systems schlägt ohne Zwischenhändler, Lagerbestände, Sale und unverkaufte Ware und schafft damit den verblüffend wirtschaftlich/lukrativen Unterschied: Preordern bietet ein Preis-Leistungs-Verhältnis an, das sonst nicht möglich wäre. Kein Wunder, hat das Modell Zukunft. Es ist nicht bloss eine Haltung, sie zahlt sich auch aus. 

MONO entwirft und liefert gestrickte Produkte. Das Herzstück ist die MONO-Plattform. Betretet ihr unsere Plattform, betretet ihr unsere „Home-Base“. Hier zeigen wir euch alle Produkte, die wir im laufe der nächsten Zeit herstellen werden. Jedes Modell hat ein eigenes, mehrwöchiges Zeitfenster. In dieser Zeit bekommt ihr einen ausführlichen Einblick in das Design. Wir beleuchten sorgsam die Materialwahl und erstellen Grössentabellen mit genauen Massen. Es folgt die Geschichte, die dem Produkt voraus ging. Während wir euch also das Produkt im vollen Umfang präsentieren, könnt ihr Interesse bekunden.

Mit „Pre-ordern now“ geht es zum Kauf und in den Maschinenraum unseres Unternehmens. Der einfache Knopf ist eng mit unserer Produktion, den Garnlieferanten und Färbereien, dem Backoffice-Helden und Technik-Spezialisten verzahnt – und verfolgt ein Ziel: Mehr Nachhaltigkeit in der Kleiderindustrie*. Oder einfach gesagt: wir stricken nicht mehr aufs Gradwohl. Wir produzieren nur, was dir gefällt. Wenn nach Ablauf der Bestellzeit die Mengen, Grössen und Farben feststehen, kümmern wir uns um die prompte Herstellung. Rund vier Wochen später trifft dein Pullover bei euch zuhause ein. 

 

Warten

Ihr braucht etwas Geduld, wir machen euch dafür ein wirklich gutes Angebot

Warten ist unpopulär. Warten, so die Standardwahrnehmung, ist leere, verlorene, sinnlos verstrichenen Zeit. Deshalb erklären wir, was euch erwartet.

Während ihr auf deinen Pullover wartet, geht in Rheinberg (DE) die Bestellung ein: In den Fabrikhallen werden die Strickmaschinen programmiert und in den gewünschten Farben eingefädelt. Dann wird gestrickt. Der Pullover verlässt die Maschine aus einem Guss. Alsbald wird er ausgemessen und geprüft und mit einer MONO-Etikette ausgestattet. Es folgt der letzte Check bevor die Bestellung nach Basel verschickt wird.

Das ökonomische Herzstück der Made-to-Order-Maschinerie schlägt ohne Zwischenhändler, Lagerbestände, ohne Ausverkäufe und unverkaufte Ware. Der Pullover kommt mit kurzem Zwischenhalt in der MONO-Kontrollzentrale direkt zu euch.

Was zeigt: MONO profitiert von leeren Lagern und dem Direktverkauf. Und: eure Wartezeit ist Geld wert. Geld ist die Grundlage für feine und sorgfältig geprüfte Qualität, für saubere Rohstoffe sowie schweiznahen Zulieferen und Herstellern. Aber auch im Zusammenspiel mit Margen und Verkaufspreis zeigt das Vorbestellen seinen Vorteil. In der Tat schafft pre-ordern alleine durch Warten ein Preis-Leistungs-Verhältnis anzubieten, das sonst nicht möglich wäre. Als Folge schlägt sich die Wartezeit, je nach Modell und aktuellem Rohstoffpreis, mit bis zu -30% auf den Verkaufspreis nieder.

Kein Wunder, hat das Modell Zukunft. Es ist nicht bloss eine nachhaltige Anregung – sie zahlt sich aus.